Jürgen Grieser

Dr. phil. | Fachpsychologe für Psychotherapie FSP | Psychotherapie • Coaching • Supervision • Beratung

Bücher


 

Cover_Grieser_2015_b.jpgGrieser, Jürgen (2015):

Triangulierung.

Buchreihe: Analyse der Psyche und Psychotherapie

Giessen (Psychosozial-Verlag)

 

Klappentext:

 

"Dreieckskonstellationen durchziehen unseren gesamten Lebenslauf und sind auch in der Psychotherapie allgegenwärtig. Die erste hatte Sigmund Freud mit dem ödipalen Dreieck beschrieben, heute kennen wir eine Vielzahl von Triaden. Triangulierung – das Einbeziehen einer dritten Partei – spielt sowohl für das Verständnis als auch für die Behandlung psychischer Beeinträchtigungen eine wichtige Rolle. Gerade in schwierigen therapeutischen Situationen kann sie zusätzliche Perspektiven eröffnen.

 

Das vorliegende Buch stellt nach einem kurzen geschichtlichen Überblick die verschiedenen Formen von Triangulierungen in der biografischen Entwicklung dar. Anschließend werden die Grundformen gestörter Triaden und ihre Psychodynamik beschrieben. Dabei zeigt der Autor auf, wie Triangulierungen therapeutisch genutzt werden können, und fokussiert unter anderem auf den Therapeuten als Dritten, die therapeutische Beziehung als »intersubjektives Drittes« sowie auf Triangulierungen in Mehrpersonensettings auch außerhalb der Psychotherapie."

 

Rezensionen:

 

"Griesers Buch bietet einen kompakten und gelungenen Überblick über das Thema und lässt kaum etwas aus. ... Ich halte das Buch für gut geeignet für alle PraktikerInnen, die sich mit einem psychoanalytischen Konzept näher beschäftigen möchten, welches buchstäblich in aller Munde ist, aber möglicherweise selten ausführlicher beleuchtet wird. In diesem Sinne ist das Buch auch sehr gut geeignet für AusbildungskandidatInnen." Jakob Erne, Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Heft 4/2015. Lesen Sie die vollständige Rezension.

 

"Griesers Buch über die vielfältigen Spiele der Drei im psychischen und im sozialen Leben bietet einen kenntnisreichen, vielschichtigen, bereichernden Überblick über die komplexen Modelle, Ideen und empirischen Befunde zur Triangulierung; es handelt sich um eine anspruchsvolle und voraussetzungsreiche Lektüre, die indessen umso lesenswerter ist, als der Autor eigene Konzepte integriert, triangulierende psychotherapeutische Praxis beschreibt und illustrative Fallbeispiele diskutiert." Brigitte Boothe, Psyche, Heft 4/2016. Lesen Sie die vollständige Rezension.

 

"Insgesamt ein lesenswertes Buch, das unser Konzept der transzendenten Funktion um die psychoanalytische Auffassung erweitert." Isabelle Meier, Analytische Psychologie, Herft 1/2017. Lesen Sie die vollständige Rezension.

 

"Jürgen Grieser hat mit diesem Buch im Psychosozial-Verlag wirklich ein Meisterstück hingelegt, nachdem er ja schon für den selben Auftraggeber 2011 sein umfassendes Werk über die Bedeutung der "Funktion des Dritten" (Titel: Architektur des psychischen Raumes: Die Funktion des Dritten) ausführlich und lebendig dargestellt hat." Egon Garstick, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Heft 2/2017. Lesen Sie die vollständige Rezension.

 

 

Cover.jpgGrieser, Jürgen (2011):

Architektur des psychischen Raumes.

Die Funktion des Dritten.

Giessen (Psychosozial-Verlag)

 

Klappentext:

 

"Immer gibt es Dritte, die die Beziehung zwischen Zweien erweitern, begrenzen und regulieren. Dieser Ansatz wird hier konsequent auf die ganze Entwicklung des Menschen angewandt. Der Autor präsentiert eine Psychologie des Dritten und des psychischen Raumes und zeigt anhand von vielen Beispielen auf, wie diese triadische Perspektive die Wahrnehmungs- und Handlungsmöglichkeiten in der beraterischen, psychotherapeutischen und medizinischen Praxis erweitert. Die Suche nach dem Dritten ermöglicht auch in blockierten Situationen und therapeutischen Sackgassen progressive Schritte.

Im Zentrum des Buches steht eine Entwicklungspsychologie der Triangulierungen, die mit den Phantasien der Eltern vor der Geburt beginnt und über verschiedene Triangulierungen der Kindheit und der Adoleszenz über das Erwachsenenalter bis zu den Fragen um das Schicksal des psychischen Raumes angesichts von Alter und Tod führt. Dabei werden immer auch die symbolischen Strukturen der Kultur in ihrer triangulierenden Funktion und praktischen Bedeutung mit berücksichtigt, denn diese spielen für die Errichtung des psychischen Raumes und die Abgrenzung von innen und außen eine wichtige Rolle. Kapitel über Triangulierungsstörungen, das Dritte in der klinischen Praxis und seine Rolle in der kreativen Gestaltung von Neuem runden das Buch ab."

 

Rezensionen:

 

"Der Autor legt ein umfassendes Werk über die Funktion des Dritten vor, die wir heute leicht mit dem Begriff Triangulierung schon meinen bewältigt zu haben, während nach der Lektüre des Buches klar ist, daß die Dreidimensionalität Grundlage und Voraussetzung menschlier Entwicklung, aller Symbolisierung und der Kultur ist." Mathias Hirsch, Psychoanalyse im Widerspruch, Heft 50/2013. Lesen Sie die vollständige Renzension.

 

"Das Buch verbindet theoretische Stringenz mit empirischer Anschaulichkeit und didaktischer Klarheit. All das in einer gepflegten Sprache, so dass die Leserin/der Leser leicht und mit Vergnügen seinen verzweigten Gedankengängen folgt und dabei allerlei Entdeckungen macht ..." Heinz Müller-Pozzi, Psyche, Heft 7/2012. Lesen Sie die weitere Auszüge aus der Rezension.

 

"‚Architektur des psychischen Raumes‘ ist ein reiches, anregendes, für Studierende und erfahrene Kolegen zu empfehlendes Buch." Fernanda Pedrina, Kinderanalyse, Heft 4/2012. Lesen Sie weitere Auszüge aus der Rezension.

 

"Jürgen Grieser hat mit dem immensen Material, das er mit eindrücklicher Erzählkraft ausbreitet, eine Welt an spannenden Geschichten, Beispielen, Kunstwerken, Fallvignetten, Anekdoten und theoretischen Ansätzen entfaltet, die um dieses Dritte kreisen." Olaf Knellessen, Journal für Psychoanalyse 53/2012.

 

"So hat Jürgen Grieser mit ‚Architektur des psychischen Raumes – Die Funktion des Dritten‘ ein eindrucksvolles und reichhaltiges Kompendium psychoanalytischen wie anthropologischen Denkens zur Frage der Triangulierung verfasst, dessen Anschaffung jedem Psychotherapeuten auch jenseits der Schulgrenzen zu empfehlen ist." Samuel Thoma, Psychiatrische Praxis, Heft 38, 2011. Lesen Sie die vollständige Rezension.

 

 

 

CoverGrieser1998.JPGGrieser, Jürgen (1998):

Der phantasierte Vater.

Zu Entstehung und Funktion des Vaterbildes beim Sohn.

Tübingen (edition diskord).

2. Aufl. 2000 erhältlich bei Brandes & Apsel, Frankfurt a. M., in der Schweiz auch bei Buchhandlung im Volkshaus, 8004 Zürich

 

Aus der Einleitung:

 

"Konnte noch vor zehn Jahren die Frage aufgeworfen werden, ob dem Vater neben der Mutter eine spezifische Bedeutung für die psychosexuelle Entwicklung des Kindes zukommt, so hat sich dies inzwischen geändert. Das Konzept "Vater", das für Sigmund Freuds Selbstanalyse und die Wissenschaft Psychoanalyse gleichermaßen konstituierend war, erlebt nach einer Periode, in der die Mutter-Kind-Beziehung im Zentrum der psychoanalytischen Theorie und Praxis stand, eine Renaissance. In jüngster Zeit tritt der Vater in manchen psychologischen und pädagogischen Theorien als ein wiederentdeckter oder wiederzubelebender Hoffnungsträger in Erscheinung, dessen theoretische Rehabilitierung und pädagogisch-therapeutische Aktivierung neue Perspektiven in individueller wie gesellschaftlicher Hinsicht eröffnen sollen."

 



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